Ein Rohrschutz ist, einfach erklärt, eine massive Barriere, die montiert wird, um exponierte Rohrleitungssysteme physisch zu schützen. Meist besteht er aus Stahl oder einem schlagfesten Kunststoff und wirkt wie ein Schild gegen Anfahrschäden und Stöße.
Man kann ihn als günstige Versicherung gegen teure und zeitraubende Betriebsunterbrechungen betrachten, die schnell entstehen, wenn ein Stapler, Lkw oder anderes Fahrzeug versehentlich gegen wichtige Infrastruktur fährt. Unser Anfahrschutz für Rohre ist ein Beispiel für eine solche robuste Lösung.
Warum ist ein Rohrschutz eine so wichtige Investition?

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor, das sich jeden Tag irgendwo in Schweden abspielt: Ein Staplerfahrer hat es an der Laderampe etwas zu eilig und setzt versehentlich gegen ein Fallrohr zurück. Was zunächst wie eine kleine Delle aussieht, führt schnell zu einem Wasserschaden, der in die Fassade eindringt. Plötzlich hat man ungeplante Betriebsunterbrechungen, Sanierungskosten und teure Reparaturen.
Das ist ein völlig unnötiges Risiko, das viele Betriebe eingehen – oft ohne darüber nachzudenken. Ein Rohrschutz ist weit mehr als nur ein Stück Metall. Er ist eine kleine, aber kluge Investition, um die verwundbarsten Stellen einer Anlage abzusichern. Fallrohre, Wasserleitungen, Gasleitungen oder Kabelschutzrohre – sie alle sind kritische Bestandteile des Blutkreislaufs eines Gebäudes. Ein einziger Schaden kann eine ganze Kettenreaktion von Problemen auslösen.
Die tatsächlichen Kosten, wenn man es darauf ankommen lässt
Einen Anfahrschutz für Rohre als reine Ausgabe statt als Investition zu sehen, ist kurzfristiges Denken, das unglaublich teuer werden kann. Die tatsächlichen Kosten eines Unfalls liegen fast immer deutlich über den reinen Reparaturkosten für das Rohr.
Hier einige der Folgen, die Sie mit dem richtigen Schutz vermeiden:
- Direkte Reparaturkosten: Ein beschädigtes Rohr zu ersetzen, eine Wand instand zu setzen oder elektrische Fehler zu beheben, kann schnell teuer werden und mehrere Gewerke erfordern.
- Produktions- und Betriebsausfälle: Der mit Abstand größte Kostenfaktor ist oft die verlorene Zeit. Ein Produktionsstillstand oder eine gesperrte Laderampe bedeutet Umsatzeinbußen mit jeder Stunde, die vergeht.
- Folgeschäden: Ein angefahrenes Wasserrohr kann zu erheblichen Wasserschäden an gelagerter Ware, Maschinen und dem Gebäude selbst führen.
- Sicherheitsrisiken: Ein Schaden an einer Leitung, die Gas oder Chemikalien führt, ist eine unmittelbare Gefahr für das Personal und kann im schlimmsten Fall zu wirklich schweren Unfällen führen.
Die eigene Anlage proaktiv abzusichern bedeutet nicht nur, Vorschriften einzuhalten. Es ist ein grundlegender Bestandteil einer verantwortungsvollen und effizienten Betriebsführung. Die kleine Investition in einen Rohrschutz minimiert das Risiko unvorhergesehener Ausgaben, die hundertfach höher ausfallen können.
Zu wissen, welche Vorschriften gelten, ist ebenfalls ein wichtiges Puzzleteil. Lesen Sie gerne unseren Leitfaden zu Vorschriften und Normen für Anfahrschutz, um einen besseren Überblick über die Anforderungen zu erhalten.
Mit dem richtigen Rohrschutz sichern Sie nicht nur Ihr Eigentum, sondern vor allem die Fähigkeit Ihres Betriebs, ohne Unterbrechungen weiterzulaufen. Wenn Sie unsicher sind, wo in Ihrer Anlage Risiken bestehen oder welcher Schutz am besten geeignet ist, melden Sie sich gerne bei uns. Unsere Experten unterstützen Sie bei einer Risikoanalyse und erarbeiten eine Lösung, die Ihren Betrieb langfristig schützt.
Die Unterschiede zwischen verschiedenen Arten von Rohrschutz verstehen
Man könnte meinen, ein Rohrschutz sei nur ein Stück Stahl – in Wirklichkeit ist es deutlich komplexer. Der Markt bietet eine Vielzahl von Materialien und Ausführungen, die jeweils auf bestimmte Gefahren und Umgebungen zugeschnitten sind. Diese Unterschiede zu kennen, ist entscheidend, damit Ihre Investition den bestmöglichen Schutz und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.
Im Grunde geht es darum, die Eigenschaften des Schutzes auf die Risiken in Ihrer Anlage abzustimmen. Unser Standardsortiment, etwa unser Anfahrschutz für Rohre und der größere Anfahrschutz, deckt die meisten Anforderungen ab.
Die Materialwahl ist der erste Schritt
Das mit Abstand gängigste und robusteste Material für Rohrschutz ist Stahl. Stellen Sie sich einen massiven, U-förmigen Rohrschutz aus feuerverzinktem Stahl vor. Er wirkt wie ein unerschütterlicher Leibwächter für ein Fallrohr an einer Laderampe und ist dafür gebaut, schwere Stöße von Lkw und Staplern aufzunehmen und ihnen standzuhalten. Seine Hauptaufgabe ist es, das Fahrzeug zu stoppen und das dahinter Liegende zu schützen.
Eine weitere Variante ist Rohrschutz aus Edelstahl. Er bietet die gleiche Festigkeit wie normaler Stahl, jedoch einen überlegenen Korrosionsschutz. Damit eignet er sich perfekt für Umgebungen mit hohen Hygieneanforderungen, etwa in der Lebensmittelindustrie, oder für den Außenbereich, wo Streusalz und Feuchtigkeit Metall ständig angreifen.
Am anderen Ende des Spektrums finden sich flexible Rohrschutzelemente, meist aus schlagfestem Kunststoff wie Polyethylen. Sie verhalten sich eher wie ein geschmeidiger Judoka in einem engen Lagergang. Statt die Kraft nur zu stoppen, absorbieren sie die Energie leichterer Kollisionen – etwa durch einen Hubwagen – und kehren anschließend in ihre ursprüngliche Form zurück. So werden bei kleineren Zwischenfällen sowohl das Rohr als auch das Fahrzeug vor Schäden bewahrt. Für eine ausführlichere Betrachtung empfehlen wir unseren Leitfaden zur Wahl des richtigen Anfahrschutzes für Lager- und Logistikgebäude.
Materialvergleich für Rohrschutz
Um Ihnen die Wahl zu erleichtern, haben wir einen kurzen Überblick zusammengestellt, der Ihnen hilft, das richtige Material je nach Umgebung und Gefährdung zu wählen.
| Material | Stoßfestigkeit | Korrosions-beständigkeit | Ideale Umgebung | Kostenniveau |
|---|---|---|---|---|
| Feuerverzinkter Stahl | Sehr hoch | Gut | Außenbereich, Industrie, Laderampen | Mittel |
| Edelstahl | Sehr hoch | Ausgezeichnet | Lebensmittelindustrie, chemische Umgebungen | Hoch |
| Flexibler Kunststoff (Polymer) | Mittel | Ausgezeichnet | Lagergänge, enge Bereiche | Mittel |
Die Tabelle bietet eine gute Orientierung, doch denken Sie daran, dass jede Anlage einzigartig ist. Die richtige Wahl hängt immer von einer Analyse Ihrer konkreten Gegebenheiten ab.
Formen und Befestigungsarten
Neben dem Material spielen die Form des Schutzes und seine Befestigung eine enorme Rolle. Die gängigsten Formen sind U-förmige Schutzbügel und L-förmige Eckschutzelemente.
- U-förmiger Rohrschutz: Bietet einen umfassenden Schutz von drei Seiten. Ideal für freistehende Rohre wie Fallrohre oder Leitungen, die an einer Wand entlanglaufen.
- L-förmiger Eckschutz: Wird zum Schutz von Rohren in Ecken eingesetzt, wo das Anfahrrisiko oft am größten ist.
Ein Rohrschutz ist nie stärker als sein schwächstes Glied – und das ist fast immer die Befestigung. Wer den richtigen Schutz wählt, ihn aber falsch montiert, wiegt sich in falscher Sicherheit.
Die Befestigung ist das A und O. Damit der Schutz seine Aufgabe erfüllt, wird der Großteil der Rohrschutzelemente mit kräftigen Spreizdübeln direkt im Betonboden verankert. So ist gewährleistet, dass der Schutz fest sitzt und die Kraft einer Kollision in den Boden ableiten kann statt in das geschützte Rohr.
Sind Sie unsicher, welches Material, welche Form oder welche Befestigungsart am besten zu Ihren Anforderungen passt? Unsere Experten helfen Ihnen, die Risiken zu analysieren, und empfehlen eine Lösung, die die Sicherheit Ihrer Anlage gewährleistet. Kontaktieren Sie uns für eine kostenlose Beratung.
So wählen Sie den richtigen Rohrschutz für Ihre Anlage
Bei der Wahl eines Rohrschutzes geht es um mehr, als nur ein Stück Stahl festzuschrauben. Es ist eine Risikoanalyse vor Ort, und eine falsche Wahl kann eine trügerische Sicherheit vermitteln, die teuer wird, wenn es tatsächlich zum Unfall kommt.
Um einen Schutz zu finden, der seine Aufgabe wirklich erfüllt, müssen Sie die Risiken in Ihrer Umgebung verstehen. Der Prozess lässt sich im Grunde auf drei entscheidende Schritte reduzieren. Wenn Sie diese befolgen, stellen Sie sicher, dass Ihre Investition von Anfang an richtig ist.
Der allererste und wichtigste Schritt ist die Analyse des Verkehrs. Welche Fahrzeuge bewegen sich tatsächlich im Bereich der Rohre? Sind es schwere Gabelstapler und Lkw, die an eine Laderampe zurücksetzen? Oder geht es um kleinere Hubwagen und Pkw in einem Parkhaus?
Gewichte und Geschwindigkeiten sind absolut entscheidend dafür, welche Art von Rohrschutz erforderlich ist. Eine leichte Berührung durch einen Hubwagen stellt völlig andere Anforderungen an den Schutz als ein Volltreffer durch einen beladenen Stapler.
Die Umgebung und ihre Einflüsse bewerten
Im nächsten Schritt betrachten Sie die Umgebung. Sie bestimmt nicht nur, welchem Verschleiß der Schutz ausgesetzt sein wird, sondern auch, welches Material am besten geeignet ist. Ein Fallrohr im Außenbereich, das ständig Streusalz und Feuchtigkeit ausgesetzt ist, erfordert einen robusten Korrosionsschutz. Feuerverzinkter Stahl ist hier die naheliegende Wahl.
Im Innenbereich, in einer sterilen Umgebung mit hohen Hygieneanforderungen wie in der Lebensmittelindustrie, ist Edelstahl oft die einzige Option. Das Material muss aggressiven Reinigungsmitteln standhalten, ohne zu rosten. Wenn Sie tiefer einsteigen möchten, wie sich verschiedene Materialien verhalten, lesen Sie unseren umfassenden Leitfaden zur Materialwahl für Anfahrschutz.
Diese einfache Übersicht zeigt Ihnen schnell, welches Material je nach der bei Ihnen vorherrschenden Verkehrsart am besten geeignet ist.

Das Prinzip ist einfach: Wo das Risiko schwerer Kollisionen hoch ist, ist Stahl überlegen, während flexible Materialien in Bereichen mit leichterem Verkehr die klügere Wahl sein können.
Messen und den Schutz anpassen
Im letzten Schritt kommt das Maßband zum Einsatz. Ein Schutz, der zu niedrig oder zu schmal ist, ist fast so schlecht wie gar kein Schutz. Messen Sie sowohl den Durchmesser des Rohrs als auch die gesamte Höhe, die geschützt werden muss.
Ein klassischer Fehler ist es, nur den untersten Meter eines Rohrs zu schützen. Eine hoch angehobene Staplergabel oder ein Lkw-Spiegel kann jedoch leicht weiter oben anschlagen, wenn der Schutz zu kurz ist.
Denken Sie verschiedene Szenarien und Risiken durch:
- Parkhäuser: Hier werden robuste, warnmarkierte Schutzelemente benötigt, die Stöße von Pkw aushalten. Gelb-schwarze Streifen sind das A und O, besonders bei schlechter Beleuchtung.
- Chemikalienlager: Hier können die Folgen eines Rohrbruchs katastrophal sein. Rohrschutz aus Edelstahl, der sowohl Anfahrstößen als auch eventuell austretenden Stoffen standhält, ist ein absolutes Muss.
- Lagergänge: In engen Bereichen, in denen Hubwagen und kleinere Stapler unterwegs sind, kann ein flexibler Kunststoffschutz ideal sein. Er schützt das Rohr, ohne die Fahrzeuge bei kleineren Zusammenstößen zu beschädigen.
Den richtigen Schutz zu wählen bedeutet, eine praxisgerechte Lösung zu schaffen. Indem Sie Verkehr, Umgebung und Abmessungen systematisch durchgehen, stellen Sie sicher, dass Ihre Investition maximale Sicherheit bietet – und zwar wirklich.
Sind Sie sich bei Ihrer Risikoanalyse unsicher oder möchten Sie verschiedene Modelle wie unseren größeren Anfahrschutz besprechen? Melden Sie sich gerne bei uns. Unsere Experten verfügen über langjährige Erfahrung darin, Anlagen sicherer zu machen, und helfen Ihnen gerne, die zuverlässigste und kosteneffizienteste Lösung für Ihre Anforderungen zu finden.
Fachgerechte Montage für maximalen Schutz

Selbst der robusteste und am besten ausgewählte Rohrschutz ist in der Praxis wertlos, wenn er nicht fachgerecht montiert ist. Man kann ihn mit einem hochmodernen Airbag vergleichen, der bei einer Kollision nie auslöst – der Schutz ist vorhanden, doch die Funktion bleibt vollständig aus.
Eine korrekte Montage ist absolut entscheidend, damit der Schutz den Aufprall aufnehmen und die Kraft so verteilen kann, wie er konstruiert wurde. Ein schlecht befestigter Schutz kann sich im schlimmsten Fall lösen und noch größeren Schaden anrichten. Die Montage ist schlicht genauso kritisch wie das Produkt selbst.
Die Befestigung ist das A und O
Die Grundlage einer sicheren Montage liegt in der Wahl der Befestigungsart. Es geht darum, eine so starke Verankerung zu schaffen, dass der Schutz bombenfest sitzt – selbst unter extremer Belastung.
Für die Montage in Betonböden kommen vor allem zwei Methoden infrage: Spreizdübel oder Verbundanker.
- Spreizdübel: Dies ist die gängigste und meist einfachste Methode. Ein Bolzen mit einer Spreizhülse wird in ein vorgebohrtes Loch eingesetzt. Beim Anziehen des Bolzens spreizt sich die Hülse und verklemmt sich an den Bohrlochwänden. Schnell und effektiv in massivem Beton guter Qualität.
- Verbundanker: Hier wird eine Gewindestange mit einem Zweikomponentenmörtel befestigt. Der Mörtel härtet aus und bildet eine extrem starke und spreizdruckfreie Verbindung. Verbundanker sind die erste Wahl, wenn der Beton porös, von minderer Qualität oder rissgefährdet ist.
Die Wahl der Befestigung ist keine Geschmackssache, sondern eine technische Beurteilung des Untergrunds. Ein Spreizdübel in gerissenem Beton ist eine tickende Zeitbombe – er vermittelt eine trügerische Sicherheit, die genau dann versagen kann, wenn sie am dringendsten gebraucht wird.
Bei der Wahl geht es darum, die Gegebenheiten vor Ort zu verstehen. Wenn Sie auch nur im Geringsten unsicher sind, wählen Sie immer die sicherere Methode.
Häufige Fehler, die den Schutz beeinträchtigen
Selbst mit dem richtigen Material kann etwas schiefgehen. Eine nachlässig ausgeführte Montage kann die Funktion des Schutzes vollständig zunichtemachen. Hier sind einige der häufigsten Fehler, auf die Sie achten sollten:
- Zu kurzer Bolzen: Ein Bolzen, der nicht tief genug in den Beton reicht, erhält keinen ausreichenden Halt und kann bei einer heftigen Kollision herausgerissen werden.
- Falsches Anzugsmoment: Sowohl zu locker als auch zu fest ist ein Problem. Ein zu locker angezogener Bolzen hält nicht, während ein zu fest angezogener den Beton beschädigen und den Befestigungspunkt schwächen kann.
- Kein Abstand zum Rohr: Ein kritischer Fehler ist es, den Schutz zu nah am Rohr oder in direktem Kontakt damit zu montieren. Der ganze Sinn eines Rohrschutzes besteht darin, den Aufprall aufzunehmen. Wird der Schutz bei einer Kollision eingedrückt und trifft auf das Rohr, wird die Kraft direkt übertragen – und der Schaden ist da. Lassen Sie immer einen Sicherheitsabstand.
Die folgende einfache Tabelle zeigt, welche Befestigung für verschiedene Untergründe allgemein empfohlen wird.
| Untergrund | Empfohlene Befestigung | Kommentar |
|---|---|---|
| Massiver Beton | Spreizdübel | Schnell und zuverlässig. Prüfen Sie, dass der Beton frei von Rissen ist. |
| Gerissener Beton | Verbundanker | Schafft eine spreizdruckfreie und sehr starke Befestigung. |
| Poröser Beton | Verbundanker | Verteilt die Last über eine größere Fläche und sorgt für sichereren Halt. |
| Asphalt | Spezialanker | Erfordert längere, speziell angepasste Anker für die Befestigung. |
Die Montage ist der letzte, entscheidende Schritt, damit Ihre Investition echten Schutz bietet. Ganz gleich, ob Sie die Arbeit selbst ausführen oder einen Monteur beauftragen – sorgen Sie dafür, dass sie von Grund auf richtig gemacht wird.
Haben Sie Fragen zur Montage oder benötigen Sie Hilfe bei der Wahl der richtigen Befestigung für Ihre Gegebenheiten? Kontaktieren Sie uns – unsere Experten helfen Ihnen, Ihre Anlage richtig abzusichern.
Wartung, die die Lebensdauer Ihrer Schutzelemente verlängert
Ein Rohrschutz ist dafür gebaut, einiges einzustecken – genau darum geht es. Das bedeutet jedoch nicht, dass er wartungsfrei ist. Betrachten Sie ihn wie die Bremsen eines Autos: Sie müssen sich darauf verlassen können, dass sie zu 100 % funktionieren, wenn es darauf ankommt.
Mit einer einfachen Inspektionsroutine maximieren Sie nicht nur die Lebensdauer Ihrer Investition. Vor allem stellen Sie sicher, dass der Schutz seine Aufgabe tatsächlich erfüllt. Ein kleiner Aufwand, der für die langfristige Sicherheit Ihrer Anlage einen großen Unterschied macht.

Eine einfache Checkliste für Ihre Inspektionen
Regelmäßige Kontrollen müssen nicht kompliziert sein. Nehmen Sie die folgenden Punkte in Ihre regulären Sicherheitsbegehungen auf, und Sie erkennen Probleme lange bevor sie zum Sicherheitsrisiko werden.
- Befestigung prüfen: Dies ist der mit Abstand wichtigste Punkt. Prüfen Sie, ob der Schutz fest sitzt und sich keine Bolzen gelöst haben. Eine lockere Befestigung kann den gesamten Schutz bei einer Kollision wirkungslos machen.
- Auf Verformungen achten: Weist der Schutz sichtbare Dellen, Risse oder Verbiegungen auf? Jede Verformung ist ein Beleg dafür, dass der Schutz einem Stoß ausgesetzt war und geschwächt sein kann.
- Auf Rost kontrollieren: Achten Sie besonders im Außenbereich oder dort, wo der Schutz Feuchtigkeit und Chemikalien ausgesetzt ist, genau hin. Oberflächenrost mag rein optisch sein, doch tiefere Korrosion zersetzt die Festigkeit des Stahls von innen.
- Sichtbarkeit sicherstellen: Sind die Warnmarkierungen, etwa die klassischen gelb-schwarzen Streifen, sauber und deutlich erkennbar? Schmutz und Abnutzung machen den Schutz schwerer sichtbar, was ironischerweise das Risiko weiterer Anfahrschäden erhöht.
Ein wichtiges Prinzip: Ein verbeulter Rohrschutz aus Stahl hat seine Aufgabe erfüllt, aber auch seine strukturelle Integrität verloren. Auch wenn er scheinbar „noch funktioniert“, ist seine Fähigkeit, dem nächsten Aufprall standzuhalten, stark reduziert.
Wann sollte ein Rohrschutz ausgetauscht werden?
Einen verformten Schutzbügel zu reparieren, ist selten eine gute Idee – weder für die Sicherheit noch für den Geldbeutel. Das Ausbeulen einer Delle stellt die ursprüngliche Festigkeit des Stahls nicht wieder her. Deshalb ist eindeutig, wann ein Schutz ausgetauscht werden muss.
Tauschen Sie einen Rohrschutz immer aus, wenn:
- er nach einem Anfahrunfall eine sichtbare Delle oder Verformung aufweist.
- Risse in Schweißnähten oder im Material selbst vorhanden sind.
- die Befestigungspunkte im Boden oder in der Wand beschädigt sind.
- durchgehender Rost die Konstruktion geschwächt hat.
Einen beschädigten Schutz auszutauschen, ist keine unnötige Ausgabe – es stellt die Sicherheit wieder her. Ein neuer, robuster Anfahrschutz für Rohre ist eine günstige Versicherung dafür, dass Ihre Installationen geschützt sind. Bei größeren Rohren oder Hochrisikobereichen kann ein größerer Anfahrschutz erforderlich sein, um das richtige Schutzniveau wiederherzustellen.
Wenn Sie Schäden feststellen und unsicher sind, ob ein Schutz ausgetauscht werden muss, melden Sie sich gerne bei uns. Wir helfen Ihnen, die Situation zu beurteilen, und liefern schnell Ersatzprodukte, damit Ihre Anlage sicher bleibt.
Häufige Fragen zum Rohrschutz
Hier haben wir einige der häufigsten Fragen zusammengestellt, die uns zum Thema Rohrschutz begegnen. Unser Ziel ist es, Ihnen klare und direkte Antworten ohne Umschweife zu geben. Finden Sie nicht, was Sie suchen? Melden Sie sich gerne – wir helfen Ihnen persönlich weiter.
Was ist der große Vorteil eines Rohrschutzes aus Stahl?
Ganz einfach: die Festigkeit. Stahl ist in puncto reiner Stoßfestigkeit unschlagbar. Ein fachgerecht montierter Rohrschutz aus feuerverzinktem Stahl, wie unser beliebter Anfahrschutz für Rohre, ist dafür gebaut, schwere Fahrzeuge physisch zu stoppen. Er wirkt wie ein robuster Schild und verhindert Schäden, die sonst katastrophale Folgen für Ihre Infrastruktur haben könnten – besonders in Hochrisikobereichen wie Laderampen und Industriegeländen.
Woher weiß ich, welche Höhe der Schutz haben sollte?
Eine gute Faustregel lautet: Der Schutz muss höher sein als der höchste Punkt, mit dem ein Fahrzeug anstoßen kann. Konzentrieren Sie sich nicht nur auf die Stoßstange. Eine hoch angehobene Staplergabel, eine zurücksetzende Lkw-Ladefläche oder sogar ein Lkw-Spiegel können Schäden weit über dem Boden verursachen. Prüfen Sie, welche Fahrzeuge sich im Bereich bewegen, und wählen Sie einen Schutz, der alle potenziellen Gefahrenzonen abdeckt. Unser größerer Anfahrschutz ist eine ausgezeichnete Option, wenn die Höhe ein kritischer Faktor ist.
Sind bei der Montage immer Verbundanker erforderlich?
Nein, nicht unbedingt. Spreizdübel funktionieren hervorragend und sind oft einfacher zu montieren, wenn Sie einen Untergrund aus massivem, intaktem Beton haben. Verbundanker werden hingegen unverzichtbar, wenn der Beton von minderer Qualität ist – etwa porös, gerissen oder alt. Der Verbundanker schafft eine äußerst starke und spreizdruckfreie Befestigung, die die Kraft über eine größere Fläche verteilt, was für maximale Sicherheit auf einem unsicheren Untergrund entscheidend ist.
Warum ist ein Abstand zwischen Schutz und Rohr so wichtig?
Das ist ein absolut kritisches Sicherheitsdetail. Wenn Sie den Rohrschutz direkt am Rohr oder zu nah daran montieren, wird die gesamte Kraft einer Kollision unmittelbar auf das übertragen, was Sie eigentlich schützen wollen. Damit ist der ganze Sinn des Schutzes dahin. Mit einem Sicherheitsabstand stellen Sie sicher, dass sich der Schutz verformen und die Energie aufnehmen kann, ohne das dahinterliegende Rohr auch nur zu berühren.
Wussten Sie, dass der Gedanke, kritische Infrastruktur zu schützen, in Schweden tief verwurzelt ist? Während des Kalten Krieges wurden Tausende Schutzräume mit Platz für über 7 Millionen Menschen gebaut. Dasselbe vorausschauende Denken lebt heute weiter – nur werden die Prinzipien nun angewendet, um Rohre und Leitungen vor modernen Gefahren wie Anfahrschäden zu schützen. Wenn Sie mehr erfahren möchten, lesen Sie hier über Schwedens historische Schutzmaßnahmen.
Benötigen Sie Hilfe bei der Auswahl und Montage des richtigen Schutzes für Ihre Anlage? Wir bei Nordguard bieten Ihnen eine Komplettlösung – von der Bedarfsanalyse bis zum fertig montierten Produkt. Kontaktieren Sie uns noch heute für eine kostenlose Beratung und ein maßgeschneidertes Angebot.










Bereit für den nächsten Schritt?
Wir unterstützen Sie dabei, Lösungen zu entwickeln, die genau zu Ihren Anforderungen passen. Bei Nordguard möchten wir den Bestellprozess für Sie so einfach wie möglich gestalten. Mit Unterstützung und Beratung während des gesamten Einkaufs sorgen wir dafür, dass Sie sich sicher fühlen und mit Ihrer Wahl der Schutzprodukte rundum zufrieden sind.+46 10 153 90 50
[email protected]